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18.02.2019

REGIO.NRW: Landesregierung und EU fördern innovative Projektideen

Mehr als 45 Millionen Euro zur Stärkung von innovativen Potentialen und der Standortqualität in den Regionen

Im Rahmen des Aufrufs „Regio.NRW – Innovation und Transfer“ hat ein Gutachtergremium 36 Projekte zur Förderung empfohlen. Ziel ist, mit neuen Kooperationen die innovativen Potentiale in den Regionen zu heben und die Standortqualität zu stärken. Der Förderaufruf richtete sich an kommunale und regionale Wirtschaftsförderungen, Kammern, Hochschulen und Forschungseinrichtungen. Wirtschafts- und Digitalminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart erklärt:

„Mit dem Projektaufruf Regio.NRW unterstützten wir die Standortentwicklung für Unternehmen in allen Teilen des Landes. Wir fördern nicht mit der Gießkanne, sondern knüpfen dabei an regionale Stärken und Kompetenzen an. Damit erreichen wir passgenaue Angebote für den Innovationsstandort Nordrhein-Westfalen.“

Die ausgewählten Projekte unterstützen kleine und mittlere Unternehmen bei der Digitalisierung, beim Transfer von den Hochschulen in die Unternehmen durch Scoutings oder stärken die Start-up-Kultur in ländlichen Regionen. Sie sollen mit rund 45 Millionen Euro von der EU und vom Land Nordrhein-Westfalen gefördert werden.

Geförderte Projekte, mit starkem Fokus auf die Digitalisierung, sind:

  • Metropole Ruhr: Digitale Modelldestination NRW (Ruhr Tourismus GmbH): Auf Basis eines Digitalisierungskonzepts entwickelt die Ruhr Tourismus innovative digitale Maßnahmen, die Kleinstunternehmen der Tourismuswirtschaft maßgeblich unterstützen.
  • CSR 4.0, OWL (GILDE Wirtschaftsförderung GmbH): Das Vorhaben adressiert die Thematik unternehmerischer Verantwortung angesichts zunehmender Digitalisierung. Mehr als 1.800 Unternehmen aus OWL werden in diesem Bereich sensibilisiert und in verschiedenen Formaten zielgenau qualifiziert.
  • City Lab Südwestfalen (Industrie- und Handelskammer Arnsberg, Hellweg-Sauerland): Digitale und betriebswirtschaftliche Qualifizierung von KMUs aus Einzelhandel, Ladenhandwerk, Gastronomie und weiteren innenstadtprägenden Consumer-Branchen in zwei Modellkommunen.
  • Produktion.Digital.SWF (Transferverbund Südwestfalen c/o wfg Kreis Soest GmbH): Stärkung der Digitalisierungskompetenz von Unternehmen im produzierenden Gewerbe. Es werden zwei „Digital Support Manager.Production“ eingesetzt, die Unternehmen sensibilisieren und ein Grundverständnis für Industrie 4.0 vermitteln.
  • Digitale Kundenschnittstelle, OWL (InnoZent OWL e.V.): Das Vorhaben zielt auf die Verbesserung der digitalen Gestaltung der Wertschöpfungsbeziehungen und hier insbesondere der Kundenschnittstelle mittelständischer Unternehmen.
  • DigiTrans@KMU - digitale Geschäftsprozesse und -modelle für produzierende Unternehmen, Münster (Fachhochschule Münster): Im Vorhaben werden Muster zur Integration digitaler Technologien in Geschäftsmodelle abgeleitet, Bausteine für Digitalisierungsstrategien entwickelt und zusammen mit Unternehmen praxisnah erprobt.
  • Wissen schafft Erfolg: Entwicklung der mittelständisch geprägten Hochschulregion in Westfalen (Wirtschaftsförderungsgesellschaft Hamm mbH): Ganzheitlicher Ansatz zur engeren Vernetzung von Wirtschaft und Wissenschaft zu den Themen innovatives und digitale Unternehmertum sowie Bindungsstrategien für qualifizierte Nachwuchskräfte.
  • Urbane Produktion im Bergischen Städtedreieck (Bergische Struktur- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft mbH): Regionales Innovationssystem „Urbane Produktion“ als zentraler Bestandteil einer nachhaltigen Wirtschaftsentwicklung unter Nutzung der technologischen Möglichkeiten der Digitalisierung und der Künstlichen Intelligenz.
  • In/Die RegionRuhr: Digitale Fabrik (Stadt Dortmund, Wirtschaftsförderung): Nutzung digitaler Transformationspotenziale / Schwerpunkt Produktionswirtschaft.
  • Bedarfsorientierte Digitalisierungsansätze für Kleinst- und Kleinunternehmen, Mettmann (Kreis Mettmann Wirtschaftsförderung): Ziel ist es, den Status Quo hinsichtlich des Einsatzes digitaler Lösungen bei Kleinst- und Kleinunternehmen zu ermitteln, bevor auf Grundlage dieser Erkenntnis vorhandene öffentliche Angebote angepasst werden.
  • Competence Net Urban-industrial Supply (CONUS), Mittleres Ruhrgebiet (Universität Duisburg-Essen / Zentrum für Logistik und Verkehr): CONUS zielt auf digitale Versorgungslösungen für Agribusiness sowie den Logistik-, Transport- und Mobilitätssektor am Niederrhein.