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05.08.2019

Universität Bielefeld gründet Zentrum für Informationsdienste zu Big Data

Neue Methoden und Technologien für die computergestützte Analyse lebenswissenschaftlicher Daten

Wenn es um die Forschung mit großen Datenmengen geht, sind Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler auf Spezialwissen, leistungsstarke Rechner und ausgeklügelte Software angewiesen, um mit diesen Big Data zurechtkommen und sie zu analysieren. Das neue Bielefelder Institut für Bioinformatik-Infrastruktur (BIBI) unterstützt künftig Forschende in den Lebenswissenschaften mit Expertise und IT-Lösungen für Big Data.

Professor Dr. Jens Stoye von der Forschungsgruppe Genominformatik der Technischen Fakultät erklärt:

„Die Datenmengen, mit denen wir in den Lebenswissenschaften arbeiten, wachsen kontinuierlich an. Das macht die Analyse und die Speicherung zu einer großen Herausforderung. Wir wollen sicherstellen, dass wir auch künftig die Massen an Daten beherrschen und systematisch und zügig auswerten können. Deshalb befassen sich die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler am BIBI mit der Erforschung neuer Technologien für Big Data. Sie untersuchen außerdem, welche Services Forschende in den Lebenswissenschaften brauchen, um große Datenmengen handhaben zu können“.

Das BIBI ist mit dem Deutschen Netzwerk für Bioinformatik-Infrastruktur verbunden, dessen Geschäftsstelle am Centrum für Biotechnologie (CeBiTec) der Universität Bielefeld angesiedelt ist. Das Netzwerk wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert und baut seit 2015 als Service für Forschende in Wissenschaft und Industrie eine bundesweit kostenfrei verfügbare Bioinformatik-Infrastruktur auf.