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27.06.2019

Förderschwerpunkt „Neue Sicherheitstechnologien für das Internet der Dinge“

Erforschung und Entwicklung von neuen Methoden und Verfahren, die die Sicherheit im IoT erhöhen

Stichtag:
 16.08.2019

Die Vernetzung von Geräten im sogenannten Internet der Dinge (Internet of Things, IoT) nimmt weiterhin stark zu. Viele Alltagsgeräte wie GPS-Tracker, vernetzte Autos oder Smart-Home-Komponenten sind Teil dieses Netzes. Bis 2020 wird die Zahl der Geräte im IoT auf über 20 Milliarden angewachsen sein. Diese vernetzten Dinge sind oft sehr einfache und günstige Geräte, die weder eigene Eingabemöglichkeiten haben, noch komplexe Berechnungen durchführen oder ausreichend Daten speichern können, um eine Authentifizierung der Geräte oder eine Verschlüsselung der Daten­übertragung sicherzustellen. In der Folge können viele dieser Geräte in wenigen Minuten von Schadsoftware befallen werden.

Vor diesem Hintergrund werden möglichst einfach benutzbare und ressourceneffiziente Verfahren benötigt, die eine inhärente Sicherheit im IoT herstellen. Ein Ansatz ist die Absicherung des Funkkanals zwischen dem drahtlos angebundenen IoT-Device und zugehörigem Empfänger durch Verfahren und Methoden der Informationstheorie, die auf Eigenschaften des elektromagnetischen Funkkanals und somit der physikalischen Umgebung eines Geräts basieren.

Gegenstand der Förderung ist die Erforschung und Entwicklung von neuen Methoden und Verfahren, die die Sicherheit im IoT erhöhen und dabei die Sicherheit auf der physikalischen Schicht ausnutzen. Ziel ist unter anderem die Erforschung, Entwicklung und Erprobung von PLS-Verfahren (Physical Layer Security). Die Lösungen müssen in einen Anwendungsfall einbettet und die Leistungsfähigkeit demonstriert werden. Im Rahmen des Förderschwerpunkts werden vorzugsweise Verbünde, in begründeten Ausnahmefällen auch wissenschaftliche Einzelvorhaben, in der Regel für bis zu drei Jahre gefördert.

In der ersten Verfahrensstufe ist dem PT VDI/VDE Innovation und Technik GmbH bis spätestens zum 16. August 2019 eine Projektskizze in elektronischer Form unter https://foerderportal.bund.de/easyonline/ vom Verbundkoordinator aus in deutscher Sprache vorzulegen.