Sie sind hier

Share page with AddThis
26.04.2019

Bundesarbeitsminister Heil will Weiterbildung für Arbeit 4.0 stärken

Rechtsanspruch auf Weiterbildung langfristig denkbar

Wie das Handelsblatt berichtet, kündigte Bundesarbeitsminister Hubertus Heil im Rahmen der Vorstellung des neuen OECDs "Beschäftigungsausblick 2019" für den Sommer weitere Schritte der Nationalen Weiterbildungsstrategie an. Langfristig sei dabei auch denkbar, einen Anspruch auf Weiterbildung rechtlich zu verankern. Zunächst wäre aber vor allem die Stärkung von Berufs- und Hochschulen als Weiterbildungsinstitutionen von Bedeutung.

Heil erklärte die Pläne in Bezug zum Report der OECD:

 „Der OECD Beschäftigungsausblick zeigt, dass wir die Zukunft der Arbeit auch in Zeiten des Wandels selbst gestalten können. Die Sozialpartnerschaft wie wir sie in Deutschland kennen, ist dabei eine Stärke, auf die wir setzen können. Wir brauchen aber noch mehr. Mit der nationalen Weiterbildungsstrategie wird die Bundesregierung deshalb entscheidende Weichen stellen.“

Weitere wichtige Punkte sind finanzielle Unterstützungen für Lohnausfall während einer Weiterbildung sowie neue Beratungsstrukturen.

Mit dem Qualifzierungschancengesetz hat die Bunderegierung bereits zu Jahresbeginn die Förderung der Weiterbildung vorangetrieben. Dazu steht noch das Konzept der CDU/CSU-Bundestagsfraktion einer bundeseinheitlichen Plattform für lebenslanges Lernen im Raum. Auch darüber soll im Sommer 2019 entschieden werden.