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04.06.2019

Data Literacy Education.nrw: Land Nordrhein-Westfalen und Stifterverband starten gemeinsames Förderprogramm

Innovative Konzepte für die Vermittlung von Datenkompetenzen an Studierende gesucht

Das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen schreibt in Kooperation mit dem Stifterverband ein Förderprogramm zu Data Literacy Education.nrw aus. Bewerben können sich alle öffentlich-rechtlichen Hochschulen in Nordrhein-Westfalen mit Konzepten zur Vermittlung von Datenkompetenzen. Zwölf Hochschulen sollen mit jeweils bis zu 300.000 Euro gefördert werden.

 Kultur- und Wissenschaftsministerin Isabel Pfeiffer-Poensgen erklärt:

„Der verantwortungsvolle Umgang mit großen Datenmengen ist im digitalen Zeitalter eine notwendige Querschnittskompetenz aller Absolventinnen und Absolventen einer Hochschule, um an Arbeitswelt und Gesellschaft teilhaben zu können. Mit dem Förderprogramm wollen wir Hochschulen in Nordrhein-Westfalen unterstützen, die Vermittlung von Datenkompetenzen in die Lehrpläne aufzunehmen.“

Ziel des Förderprogramms Data Literacy Education.nrw ist es, die Vermittlung von Datenkompetenzen disziplinübergreifend für alle Studierende an den nordrhein-westfälischen Hochschulen zu etablieren. Data Literacy ist die Fähigkeit, Daten zu erfassen, zu analysieren, kritisch zu hinterfragen und im Kontext bewusst einzusetzen und darzustellen. Diese Kompetenz wird bisher noch nicht flächendeckend an Studierende aller Fächer vermittelt, obwohl Data Literacy für alle Disziplinen von großer Bedeutung ist.

Das Land Nordrhein-Westfalen sieht Handlungsbedarf und stellt im Rahmen der landesweiten Digitalisierungsoffensive mit der Digitalen Hochschule NRW (www.dh-nrw.de) für die Förderung von Datenkompetenzen von Studierenden insgesamt drei Millionen Euro zur Verfügung. Voraussetzung für eine Förderung ist, dass das Konzept für Studierende aller Fächer angeboten werden kann oder mindestens auf eine fakultätsübergreifende Fächergruppe ausgerichtet ist.

Interessierte Hochschulen können sich bis zum 20. September 2019 bewerben. Eine Jury mit Vertretern aus Wissenschaft, Wirtschaft, Politik und Zivilgesellschaft wird in einem einstufigen Verfahren die zwölf zu fördernden Hochschulen auswählen.