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02.04.2019

Erfolgreiche Zwischenbilanz für Gründerstipendium.NRW und das neue Gewerbe-Service-Portal.NRW

Land unterstützt mehr als 500 Stipendiatinnen und Stipendiaten und weitet Online-Angebote für Gründer und Gewerbetreibende aus

Neun Monate nach dem Start des Gründerstipendiums zieht Wirtschafts- und Digitalminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart eine positive Zwischenbilanz: Rund 990 Gründerinnen und Gründer haben sich bereits um eine Förderung beworben, gut 300 davon seit Beginn dieses Jahres. Mehr als 700 Bewerbungen wurden von einer Jury zur Förderung empfohlen. Den 500. Bescheid für das Stipendium wurde nun nun im Startplatz Düsseldorf zwei Gründern aus Köln und Düsseldorf für ihr Start-up Senseblock überreicht. Minister Pinkwart zeigte sich im Anschluss erfreut über den Erfolg des Gründerstipendiums:


 „Mit dem Gründerstipendium.NRW treffen wir den Nerv der Zeit. Die Stipendiaten können ihre innovativen und spannenden Ideen entwickeln, bis zur Marktreife bringen und verbessern, ohne dabei Angst um ihre Existenz zu haben. Dass wir eine so hohe Anzahl an Bewerbungen aus den verschiedensten Fachrichtungen erhalten, zeigt, wie lebendig unsere Gründerszene ist. Ich gratuliere den jungen Unternehmern herzlich. Sie haben die Jury mit ihrer Kreativität und ihren innovativen Geschäftsideen überzeugt. Ihre Motivation und ihr Tatendrang sind ansteckend und zeigen, wieviel Spaß Gründen machen kann.“


Mit dem Gründerstipendium.NRW erhalten bis zu drei Gründer ein Jahr lang jeweils 1.000 Euro monatlich. Die Vergabe erfolgt dezentral und unbürokratisch über die Gründernetzwerke in Nordrhein-Westfalen. Weitere Informationen gibt es auf www.gruenderstipendium.nrw.


Damit das Gründen künftig noch einfacher, schneller und digitaler wird, wurden die Funktionen des im vergangenen Juli gestarteten elektronischen Gewerbe-Service-Portals

(www.gewerbe.nrw) noch einmal erweitert. Interessenten können ihr Gewerbe jetzt vollständig digital an-, um- und abmelden und die Gebühren elektronisch begleichen. Sie erhalten anschließend eine automatisierte Bescheinigung.


Vom kommenden Jahr an sollen nahezu alle Behördengänge für Gründer digitalisiert sein. So soll beispielsweise erreicht werden, dass Gründerinnen und Gründer im Handwerk in einem Onlinevorgang medienbruchfrei neben der Gewerbeanzeige gleichzeitig die Pflichtversicherung bei der Berufsgenossenschaft und die Eintragung in die Handwerksrolle beantragen können. Außerdem soll auch die steuerliche Anmeldung über das Gewerbe-Service-Portal.NRW ermöglicht werden. Nordrhein-Westfalen ist damit bundesweit Vorreiter beim digitalen Gewerbeamt.