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26.03.2019

IT-Sicherheit: Exzellenzcluster Casa startet an der Ruhr-Universität Bochum

Cyber-Sicherheit im Zeitalter großskaliger Angreifer

Am 29. März 2019 wird das Exzellenzcluster „Cyber-Sicherheit im Zeitalter großskaliger Angreifer“, kurz Casa, feierlich eröffnet. Das internationale Forschungsprojekt wird Strategien gegen Cyberangriffe entwickeln und bringt technisch ausgerichtete mit geisteswissenschaftlicher Forschung zusammen. Es ist am Horst-Görtz-Institut für IT-Sicherheit (HGI) der Ruhr-Universität Bochum (RUB) beheimatet und wird in der Exzellenzstrategie von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) für zunächst sieben Jahre gefördert.

Viele IT-Angriffe kommen heute von großskaligen Angreifern wie staatlichen oder halbstaatlichen Organisationen. Diese Widersacher agieren langfristig und verfügen über erhebliche technische Fähigkeiten und Ressourcen. Gegenmaßnahmen gegen diese mächtigsten Angreifer zu erarbeiten, ist Ziel des Exzellenzclusters Casa. Die Forscherinnen und Forscher verfolgen einen interdisziplinären Ansatz, bei dem führende Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mit technischer Ausrichtung mit Forschenden aus der Psychologie kooperieren, die das Zusammenspiel von menschlichem Verhalten und IT-Sicherheit untersuchen. Diese Konstellation ist europaweit einzigartig.

Durch die Förderung der DFG in Höhe von rund 30 Millionen Euro erhalten die IT-Sicherheitsforschung und das Ruhrgebiet einen großen Schub. Bochum etabliert sich hiermit als international führender Standort für Forschung zur IT-Sicherheit. Casa ist eines von insgesamt 57 Exzellenzclustern, die von der DFG gefördert werden.