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22.03.2019

NRW.BANK: Förderfokus Digitalisierung und Innovation

Neuer Digitalisierungskredit: 30,8 Millionen Euro in den ersten vier Monaten zugesagt

Die NRW.BANK hat 2018 ihren ganzheitlichen Förderansatz weiter ausgebaut. Sie bietet jetzt neben ihren weiterhin gut angenommenen Förderdarlehen deutlich mehr Eigenkapital und umfassende Förderberatungsleistungen an, die über die eigenen Programme hinausgehen. Im Fokus stehen dabei nicht nur Unternehmer, Gründer, Kommunen und Wohnungsbauunternehmen, sondern auch Multiplikatoren wie Hausbanken, Kammern, Wirtschaftsförderungsgesellschaften und Bewilligungsbehörden.

In der Finanzierung wurden die Zukunftsthemen Digitalisierung und Innovation besonders stark nachgefragt. Analog zu den Zielen des Landes NRW hatte die NRW.BANK hier besondere Förderanreize gesetzt. Im neu eingeführten NRW.BANK.Digitalisierungskredit wurden so bereits in den ersten vier Monaten 30,8 Millionen Euro abgerufen, im NRW.BANK.Innovationskredit zusätzlich 27,6 Millionen Euro (Vj. 4,3 Mio. €, +>100%). Das Programm NRW.SeedCap Digitale Wirtschaft entwickelte sich ebenfalls positiv: Die NRW.BANK investierte hierüber im vergangenen Jahr 30 Mal gemeinsam mit Business Angels in digitale Start-ups (2,2 Mio. €, Vj. 730.000 €, +>100%).

Für zusätzliche Investitionen in junge und innovative Unternehmen hat die NRW.BANK 2018 ein weiteres Commitment über 14 Millionen Euro abgegeben und die dritte Generation ihrer Frühphasenfonds aktiviert. Michael Stölting, Mitglied des Vorstands der NRW.BANK, erklärt dazu:

„Nordrhein-Westfalen hat eine aktive Start-up-Szene und ist inzwischen neben Berlin einer der führenden Gründerstandorte. Wir wollen Gründer in der wichtigen Anfangsphase sowohl beraten, als auch mit dem ausreichenden Startkapital ausstatten – damit in NRW auch weiterhin keine gute Idee an der Finanzierung scheitert.“

Für 2019 sollen neben der Digitalisierung und Vernetzung vor allem auch europäische Potentiale für die Förderung in NRW genutzt werden.