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29.05.2019

Schule 4.0: NRW-Verbund erhält 6,2 Mio. Euro für Lehrerausbildung

Alle 12 Hochschulen des Landes schließen sich zum Verbund für Innovative Lehrerbildung zusammen

Schule 4.0: Wie nutzt man die Digitalisierung in Schule und Unterricht? Welche Kompetenzen benötigen Lehrkräfte und wie bekommen sie diese in Aus- und Fortbildung vermittelt? Unter der Leitung der Universität Duisburg-Essen (UDE) haben sich alle 12 Hochschulen des Landes, die angehende Lehrkräfte ausbilden, zum Verbund „Communities of Practice NRW – für eine Innovative Lehrerbildung“ (ComeIn) zusammengeschlossen. Dieses Konzept wird jetzt über das Bund-Länderprogramm Qualitätsoffensive Lehrerbildung gefördert: Von 2020 bis 2023 erhält ComeIn 6,2 Mio. Euro.

Verbundleiterin Prof. Isabell van Ackeren, Prorektorin für Studium und Lehre an der UDE, unterstreicht die Besonderheit bei dem Projekt:

„Nordrhein-Westfalen ist nicht nur das größte Bundesland, sondern hat auch eine sehr heterogene Bildungslandschaft. Dass sich so viele Partner auf ein Ziel ausrichten, stellt ein Novum dar. Gemeinsam verfügen wir über eine umfassende, wissenschaftliche und schulpraktische Expertise, die jetzt gebündelt wird. Wir freuen uns sehr über diesen großartigen Erfolg!“

Mit ComeIn wird das Wissen aus unterschiedlichen Disziplinen, Ausbildungsphasen und Hochschulstandorten eingebracht, um so wechselseitige Lernprozesse anzustoßen. Gelernt werden soll direkt bei der praktischen Arbeit. Ausbildungskonzepte und Apps werden entlang der schulischen Bedarfe entwickelt.

Bereits jetzt haben die NRW-Ministerien für Schule und Bildung sowie Kultur und Wissenschaft zugesagt, Verbundergebnisse zu nutzen, um die Aus- und Fortbildung weiterzuentwickeln. Ebenso einigten sich die Leitungen der zwölf beteiligten Hochschulen darauf, sie in die Digitalisierungsstrategien in den Lehramtsstudiengängen einfließen zu lassen.