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02.05.2019

Telemedizin-Projekt oVID gestartet

Uniklinikum Münster leitet Vorhaben zum offenen Videosystem für die Medizin

Das Projekt "oVID", das offene Videosystem in der Medizin, strebt eine Vernetzung zwischen Ärzten verschiedener Fachdisziplinen, deren Patienten und weiteren Berufsgruppen per Video an. Neben Videokonferenzen sollen auch Audiotelefonate und der digitale Austausch von Formularen sollen ermöglicht werden. Mit dem Kick-off-Meeting im März ist der offizielle Startschuss für oVID gefallen: Die Stabstelle Telemedizin des Universitätsklinikums Münster (UKM) als offizielle Leitung des Projekts versucht bis August 2021 45 Kliniken in das System einzubinden.

oVID ist ein interdisziplinäres Projekt: Von Geburtshilfe, über Palliativmedizin bis hin zur Unfallchirurgie sind in Münster insgesamt sieben Institutionen des UKM am Vorhaben beteiligt. Diese arbeiten auf der Basis von bereits bestehenden technologischen Strukturen, wie der Videosprechstunde CGM ELVI. Die virtuelle Sprechstunde ist mit einem üblichen Videoanruf über das Internet zu vergleichen – nur, dass dies nun zwischen Arzt und Patient oder Ärzten verschiedener Fachrichtungen stattfindet.

Das Projekt wird mit rund zwei Millionen Euro aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) gefördert. oVID ist nach der ersten Einreichrunde des zweiten Wettbewerbsaufruf Teil des Leitmarktwettbewerbs Gesundheit.NRW.